Wir verurteilen sowohl die brutale Repression des islamistischen Regimes in Iran als auch die Angriffe auf Nord- und Ostsyrien, für die die syrische Übergangsregierung unter Ahmed al-Scharaa Verantwortung trägt. Wir fordern ein Ende der Angriffe und unabhängige internationale Untersuchungen zu den möglichen Menschenrechtsverbrechen sowie eine konsequente Strafverfolgung der Verantwortlichen.
Rojava schützen – Für ein demokratisches und vielfältiges Syrien
Syrien ist ein Land grosser ethnischer und religiöser Vielfalt. Kurd*innen, Araber*innen, Drus*innen, Christ*innen, Alawit*innen und weitere Gemeinschaften prägen seine Gesellschaft. Diese Vielfalt wird erneut durch Gewalt bedroht. Angriffe islamistischer Milizen auf Nord- und Ostsyrien führen zu schweren Menschenrechtsverletzungen und massiven Vertreibungen – über 100’000 Menschen sind bereits auf der Flucht.
Rojava steht für demokratische Selbstverwaltung, Gleichberechtigung der Geschlechter und den Schutz von Minderheiten. Dieses politische Projekt zeigt, dass ein friedliches, pluralistisches Syrien möglich ist. Dauerhafter Frieden kann nur auf Demokratie und sozialer Gerechtigkeit beruhen.
Iran unterstützen – Menschenrechte verteidigen
In Iran richtet sich die Gewalt des totalitären Regimes systematisch gegen Protestierende und die Zivilgesellschaft. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Islamischen Revolutionsgarden als Kern der Repressionsapparate. Sie organisieren Gewalt, kontrollieren Gefängnisse und verbreiten Terror gegen die eigene Bevölkerung. Wer Menschenrechte ernst nimmt, darf diese Verantwortung nicht relativieren.
Diese Gewalt ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck einer Politik, die Grausamkeit normalisieren will. Doch die Hoffnung lässt sich nicht auslöschen. Der Widerstand für das Leben geht weiter – getragen von Mut, Solidarität und dem festen Glauben an Menschenrechte für alle.
Unser Platz ist an der Seite der Unterdrückten, gegen das Schweigen, gegen die Normalisierung von Unrecht.
Jin – Jiyan – Azadî
