Franziska Roth tritt nach dreizehn Jahren aus dem Grossen Rat zurück. Als äusserst kompetente Bildungspolitikerin, die die Chancengerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen im Kanton Basel-Stadt vorangetrieben hat, wird sie in der SP-Fraktion und im Grossen Rat grosse Fussspuren hinterlassen. Martin Leschhorn Strebel wird im Februar 2026 für sie nachrücken.
Mit dem Rücktritt von Franziska Roth verliert die SP-Fraktion eine profilierte Bildungspolitikerin. Franziska Roth war von 2017 bis 2026 Mitglied der Bildungs- und Kulturkommission und präsidierte diese in den letzten fünf Jahren. Sie setzte sich stets für eine starke Volksschule, bessere Chancengerechtigkeit von Kindern und Jugendlichen sowie für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein.
Darüber hinaus vertrat Franziska Roth die SP-Fraktion von 2013 bis 2015 sowie von 2018 bis 2021 in der Geschäftsprüfungskommission und war von 2017 bis 2021 Mitglied der Petitionskommission. Zudem arbeitete sie in der Parlamentarischen Untersuchungskommission zum Biozentrum sowie in der Delegation IGPK Uni-Kinderspital beider Basel mit. Von 2021 bis 2024 amtete sie als Vizepräsidentin der SP-Fraktion.
«Ich habe in dieser Zeit viele interessante Menschen kennenlernen und einen tiefen Einblick in die vielfältigen Institutionen unseres Kantons nehmen dürfen. Der sorgfältige und wertschätzende Umgang unseres Staatswesens hat mich nachhaltig beeindruckt und ich fühle mich geehrt, Teil davon gewesen zu sein. Nun möchte ich Platz für neue Kräfte machen», begründet Franziska Roth ihren Rücktritt.
Die SP-Fraktion dankt Franziska Roth herzlich für ihr langjähriges, engagiertes Wirken. Franziska Roth wurde an der Fraktionssitzung vom 5. Januar 2026 gebührend verabschiedet.
Nachfolge
Martin Leschhorn Strebel wird ab dem 1. Februar 2026 für Franziska Roth in den Grossen Rat nachrücken. Er ist Historiker und Geschäftsführer des Netzwerks Medicus Mundi Schweiz.
Die SP-Fraktion hat an ihrer Sitzung vom 5. Januar 2026 Michela Seggiani für das Präsidium der Bildungs- und Kulturkommission nominiert. Die Wahl im Grossen Rat findet am 4. Februar 2026 statt.
