Eva Herzog einstimmig nominiert

An einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung hat die SP Basel-Stadt Eva Herzog einstimmig als Bundesratskandidatin nominiert. Für die Partei bestehen keinerlei Zweifel, dass die ehemalige Regierungs- und aktuelle Ständerätin bestens für das Amt qualifiziert und geeignet ist. Eine Vielzahl von Redner:innen haben ihre Empfehlung für Eva Herzog abgegeben.

«In 20 Jahren aktiver Politik habe ich immer den nötigen Rückhalt gespürt. Mit diesem Rückenwind möchte ich künftig im Bundesrat mitgestalten», sagte Eva Herzog vor rund 150 anwesenden Mitgliedern der SP Basel-Stadt und erntete bereits einen langen Applaus. Nach der Motivationsrede meldeten sich an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung mehrere ihrer Weggefährt:innen zu Wort. In acht kurzen Reden breiteten diese einen weiten Fächer an Qualitäten aus, welche bestätigen, dass die Ständerätin aus Basel-Stadt als Bundesrätin bestens geeignet wäre.

Ein bunter Strauss an Argumenten

Während Co-Präsidentin Lisa Mathys an die eindrücklichen Wahlerfolge erinnerte, die Ausdruck des grossen Vertrauens sind, das Eva Herzog auch in der Bevölkerung geniesst, erzählte der heutige Regierungsrat Kaspar Sutter aus der Zeit seiner engen Zusammenarbeit mit der damaligen Finanzdirektorin. «Du warst eine tolle, fordernde Chefin, die mir viel Vertrauen entgegenbrachte. Dein anhaltender Humor auch in stressigen Situationen hat die Arbeit vereinfacht

Die aktuelle Finanzdirektorin Tanja Soland betonte: «Dank schwarzen Zahlen, die wir seit deiner Amtszeit schreiben, konnten sozialdemokratische Anliegen verfolgt werden. Ich durfte ein aufgeräumtes Departement übernehmen», richtete sie das Wort an ihre Vorgängerin.

Aus dem Bundeshaus-Nähkästchen plauderten Nationalrat Mustafa Atici und Nationalrätin Sarah Wyss gemeinsam. «Eva ist eine Leitfigur für uns in Bern. Unser Plus als Vertretung für Basel ist unser Zusammenhalt. Wir wissen: Auf Eva ist Verlass. Eva ist eine Teamplayerin. Und wenn es etwas zu erreichen gibt, dann gibt sie nicht schnell auf, sondern arbeitet unermüdlich weiter. Wir würden sehr gerne mit Eva weiterarbeiten – als Bundesrätin.» 

Grossrätin Barbara Heer legte das Augenmerk auf die Vorbildfunktion und das grosse Engagement von Eva Herzog in Gleichstellungsfragen: «Eva nutzt ihren Einfluss, um für die Interessen der Frauen einzustehen und diesen Auftrieb zu verschaffen. Mögen es manchmal klein erscheinende Fortschritte sein, für einzelne sind es sehr grosse.» 

Als langjähriger Weggefährte strich der ehemalige Regierungsrat Christoph Brutschin heraus: «Schon als es um Evas erste Kandidatur für den Regierungsrat ging, war für mich sofort klar: Eva kann das – wenn sie will. Denn Eva kann sehr hartnäckig sein, wenn sie etwas will.»

Die emeritierte Professorin und Eva Herzogs Doktor-Mutter Regina Wecker, erinnerte sich: «Auch im Forschungsrektorat an der Uni Basel war deine Arbeit wichtig für die Gleichstellung. Und was nicht selbstverständlich ist: Eva hat sich auch als Regierungsrätin immer Zeit genommen, an wissenschaftliche Veranstaltungen zu kommen.»

Als letzter Redner ergriff Regierungspräsident Beat Jans das Wort. «Basel steht voll und ganz hinter Dir! Ich weiss das von sehr vielen Begegnungen in den letzten Tagen an Veranstaltungen – es ist das Thema Nummer 1. Es gehört zum Föderalismus, dass alle Regionen einmal in der Regierung vertreten sind. Zwei Dinge, die der Bundesrat und die Schweiz gut gebrauchen können, bringst du mit: den unverkrampften Umgang mit den umliegenden Ländern und eine Entschlossenheit, wenn klar ist, in welche Richtung es gehen soll

Nach weiteren unterstützenden Wortmeldungen aus dem Saal nominierten die anwesenden Delegierten Eva Herzog einstimmig. Die SP Basel-Stadt empfiehlt der SP-Bundeshausfraktion aus voller Überzeugung, Eva Herzog auf das Wahlticket für den 7. Dezember zu setzen.

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