In die Pedale, Velo-Kanton!

Im Februar 2020 hat die Basler Bevölkerung mit der Annahme des Gegenvorschlags zur Initiative «Zämme fahre mir besser» bestätigt, dass sie Veloförderung will. Die Anzahl Velofahrender ist erfreulicherweise stark gestiegen. Die SP-Grossratsfraktion pocht darauf, dass auf dem Veloroutennetz unverzüglich Lücken geschlossen und die Infrastruktur verbessert werden.

Velofahren für Schüler*innen

Der Veloverkehr nimmt erfreulicherweise zu. In einem Stadtkanton wie Basel ist es das perfekte Fortbewegungsmittel. Bisher wurde die Infrastruktur dem Wachstum nur ungenügend angepasst. Gerade während des Corona-Lockdowns sind viele Menschen umgestiegen und haben die Vorteile des Velofahrens schätzen gelernt. Diese Begeisterung muss unbedingt erhalten und den Kindern bereits möglichst früh weitergegeben werden. Deshalb fordert die SP-Fraktion, dass jede Primarschülerin und jeder Primarschüler sicher Velofahren lernt.

Veloroutennetz in Quartieren verbessern

Die Velofahrenden treffen auf diesen Routen immer noch zu oft auf gefährliche Stellen, Unterbrüche durch fehlende Vortrittsrechte und ungenügende Infrastrukturen. Die SP-Fraktion fordert konsequente Verbesserungen auf dem Veloroutennetz. Im Westen müssen Velofahrende auf dem Weg ins Stadtzentrum mehrere verkehrsreiche Ringstrassen kreuzen. Weitere spürbare Verbesserungen brauchte es in den Gebieten zwischen Gellert/Lehenmatt zum St. Jakob, im Wettstein- und Hirzbrunnenquartier sowie eine Verlängerung der “Riehener Veloschnellroute” auf städtischem Boden. Nur mit einem Basisroutennetz, das seinen Namen verdient, sind alle Velo-Generationen sicher unterwegs. 

Veloabstellplätze erweitern und aufwerten

Das kantonale Umweltschutzgesetz eine velofördernde Infrastruktur zum Abstellen der Fahrräder vor. Ungenügend ist die Situation auf der Gundeldinger Seite des Bahnhof SBB. Es platzt aus allen Nähten und ist damit tägliches Ärgernis für Velofahrende und Fussgänger*innen. Zur Entschärfung ist auch auf Gundeldinger Seite des Bahnhofs ein grosszügiges unterirdisches Veloparking mit direktem Zugang zur Bahnhofs-Passerelle notwendig. 

Der Kanton wird seinem eigenen Grundsatz, für Fahrräder genügend und möglichst gedeckte Abstellmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, auch an anderen Stellen nicht gerecht. Deswegen fragt die SP-Fraktion nach, wie mehr qualitativ befriedigende Veloabstellplätze mit funktionalen Veloständern und Überdachungen geschaffen werden können. 

Weitere Verbesserungen an anderen wunden Punkten im Basler Veloroutennetz wird die SP-Fraktion später fordern. Die SP-Fraktion konkretisiert damit die von der Bevölkerung befürwortete Verkehrs-Strategie und erweist sich als die konkrete Macherin für eine fortschrittliche Basler Velo-Politik.

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