Der Abbau von 350 Stellen bei BASF bis 2015, einem der grössten Chemiekonzerne der Welt mit einem Umsatz von 72 Milliarden Euro bei einem Gewinn von rund 7 Milliarden Euro im Jahre 2012, wird von der SP Basel-Stadt aufs Schärfste verurteilt.

Besonders schmerzlich ist dabei die Verkleinerung des Forschungszentrums in Basel. Dass mit diesem Abbauschritt und der Verlagerung in Basel rund 30 Prozent aller Arbeitsplätze verloren gehen, ist sehr einschneidend für die Region. Die SP Basel-Stadt fordert die BASF deshalb auf, alles zu unternehmen, um Kündigungen zu vermeiden. Ist dies nicht möglich, so muss ein fairer Sozialplan erarbeitet werden. Zudem erwartet die SP Basel-Stadt, dass die in Aussicht gestellten alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Betroffenen wirklich umgesetzt werden.

23. Apr 2013