Die SP Basel-Stadt und das Grüne Bündnis nehmen den 18. Dezember, den internationalen Tag der MigrantInnen, zum Anlass auf die Bedeutung der Migration für die Schweiz aufmerksam zu machen und ein Zeichen zu setzen. Sowohl wirtschaftlich wie auch kulturell leisten Migrantinnen und Migranten zum Wohlstand und zur Identität der Schweiz einen wichtigen Beitrag.

Die fremdenfeindliche "Masseneinwanderungsintiative" der SVP aber gefährdet den wirtschaftlichen Wohlstand ganz direkt. Zudem ist die Schweiz seit jeher ein Einwanderungsland. Um dies zu unterstreichen, tragen die Grossrätinnen und Grossräte der SP Basel-Stadt und des Grünen Bündnisse heute bunte Buttons, die sie als Menschen mit Migrationshintergrund ausweisen.

Mit Blick auf die bevorstehende Abstimmung über die "Masseneinwanderungsinitiative" der SVP halten die SP und das Grüne Bündnis heute fest, dass die Schweizer Wirtschaft auf Migrantinnen und Migranten angewiesen ist.
Ein Ja zur SVP-Initiative würde die Bilateralen Verträge und damit Arbeitsplätze in der Schweiz direkt gefährden. Ein Rückfall in die düsteren Zeiten der Kontingentierung und damit zum Saisonnierstatus darf nicht zugelassen werden. Die SP und das Grüne Bündnis setzen sich für eine Stärkung der Flankierenden Massnahmen und für menschenwürdige Ausländergesetze ein. Der fremdenfeindlichen Abschottungspolitik der SVP muss mit ei-nem klaren Nein am 9. Februar 2014 Einhalt geboten werden.

Vor dem Hintergrund einer vor allem durch gewisse Medien hochgespielten fremdenfeindlichen Stimmung in Basel, erinnern SP und Grünes Bündnis am heutigen Tag daran, dass die Schweiz stets ein Einwanderungsland war. Mit bunten Buttons machen die Grossrätinnen und Grossräte der Partei heute sichtbar, dass die meisten Schweizerinnen und Schweizer Vorfahren aus einem anderen Land haben. In fast jeder Familie findet sich eine Grossmutter aus Deutschland oder ein Urgrossvater aus Italien. Und eben das macht die kollektive Identität der Schweiz aus. Der interkulturelle Austausch ist eine Bereicherung für unser Land und für unseren Kanton.

18. Dez 2013