Die SP Basel-Stadt erwartet eine baldige Klärung der Folgen der weitreichenden Umstrukturierung und einen sorgfältigen Umgang mit den betroffenen Arbeitnehmenden. Die neue Joint-Venture-Firma bietet die Chance der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in Basel.

In den Medien von gestern Mittwoch, 23. April, ist von einem radikalen Umbau bei Novartis die Rede. Novartis stösst die Divisionen Impfgeschäfte und Tiergesundheit ab und kauft im Gegenzug die Krebssparte von GlaxoSmithKline (GSK) hinzu. Gleichzeitig wird eine neue Joint-Venture-Firma für rezeptfreie Medikamente gegründet. Vieles in diesem Umstellungsprozess ist zurzeit noch unklar.

Die SP Basel-Stadt ist besorgt über diesen weitreichenden Umbau, da voraussichtlich 1'500 Arbeitsplätze in der Schweiz betroffen sein werden. Dies auch vor dem Hintergrund, dass schon im Januar der Stellenabbau von 500 Arbeitsplätzen am Standort Basel kommuniziert wurde.

Die SP Basel-Stadt fordert die Novartis auf, die Chance zu nutzen und die Arbeitsplätze der neuen Joint-Venture-Firma in der Schweiz, vorzugshalber in Basel anzusiedeln. Dies als Signal zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts, als positives Zeichen zum Standort Basel und vor allem zum Erhalt von Arbeitsplätzen.

Der SP ist bewusst, dass Novartis ein Grosskonzern mit globaler Ausstrahlung ist und als lokaler Arbeitgeber Gewicht hat. Umso mehr steht das Unternehmen in der Pflicht, soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden und ihren Familien wahrzunehmen sowie nachhaltig und sorgfältig vorzugehen. 

24. Apr 2014