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1:12 ist genug
Am 17.Oktober 2013 hat die SP Basel-Stadt ihre Kampagne zur 1:12-Initiative offiziell lanciert. Die Kampagne steht unter dem Motto „1:12 ist genug“ und nimmt Bezug auf die Explosion der Managerlöhne in den letzten Jahren.

Betrug das Verhältnis zwischen dem Medianlohn und dem durchschnittlichen Managerlohn 1984 noch 1:6, so stieg es bis 2011 auf 1:43 an. Während die realen Lohnerhöhungen der mittleren und tiefen Einkommen von Krankenkassenprämie, steigenden Mieten und indirekten Steuern weggefressen wurden, nehmen sich einige wenige immer mehr vom gemeinsam erwirtschafteten Wohlstand. Diese falsche Entwicklung muss gestoppt werden und dazu braucht es ein JA zu 1:12.

In Basel-Stadt wird die Kampagne zu 1:12 auf zwei Ebenen laufen. Zum einen wird es von der Kantonalpartei aus Werbung auf dem Eboard und im Kultkino geben, sowie zwei grosse kantonale Aktionstage.  Zum anderen finden in den Quartieren viele Standaktionen statt, was für eine grosse Präsenz auf der Strasse sorgt.  Beeindruckend ist auch die grosse Zahl Freiwilliger, die sich unabhängig von der Parteizugehörigkeit für 1:12 engagieren wollen.

Am Samstag, 19.10. wird es in jedem Quartier ein bis zwei Aktionen geben. Dazu wird es Flyer, Ballone  und ein Giveaway geben. Die SP Basel-Stadt hat dazu ein zusätzliches Giveaway: Mit Tattoos und einem Bleistift und Spitzer, mit dem sich  die Abzockerlöhne zurückspitzen lassen. So kann jede und jeder zum Botschafter für gerechte Löhne in der Schweiz werden!

Auf den nächsten Seiten finden Sie die Rede-Beiträge von Brigitte Hollinger, Präsidentin der SP Basel-Stadt und von Beat Jans, Nationalrat der SP Basel-Stadt.

17. Okt 2013