Dank den Anträgen und der Unterstützung der SP Fraktion ist es im Grossen Rat gestern gelungen, gezielte Ergänzungen in der Basler Kinder- und Jugendarbeit zu finanzieren. Es sind kleine und engagierte Anbieter wie die Spielhalle Volta oder das Basler Kindertheater, die davon profitieren.

Kinder und Jugendliche sind wichtig für die Zukunft

«Die offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) ist der SP ein grosses Anliegen», führte Fraktionssprecherin der SP Franziska Roth in ihrem Votum aus. Sie zeigte sich erfreut über die Bereitschaft der Regierung, das Angebot für Kinder und Jugendliche nicht nur zu erhalten, sondern auch leicht auszubauen. Es sei der SP aber wichtig, mit gezielten Anträgen wichtige weitere Ergänzungen zu fordern. «Kinder und Jugendliche sind für mich das Herz unserer Stadt. Geld für deren Betreuung und Unterstützung auszugeben, heisst in Bildung, in Integration, und in die Gesundheit zu investieren. Das ist für einen Staat, der an die Zukunft denkt, Pflicht.»

Quartierentwicklung auch für Kinder und Jugendliche

Einer der Anträge von SP und Grünem Bündnis betraf die Spielhalle Volta. Der Fortbestand des Angebots im St. Johann wäre ohne staatliche Unterstützung in Frage gestellt gewesen. Dabei wird die beliebte Spielhalle nahe am Entwicklungsgebiet Volta Nord in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen. Trotzdem war das Erziehungsdepartement nicht bereit, die Spielhalle in den Ratschlag zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) aufzunehmen. «Wir sind froh, dass wir dies mit unserem Antrag korrigieren konnten», zeigte sich Roth nach dem knappen Ja zum Erhöhungsantrag über 40'000 für die Spielhalle erfreut.  

Breite Investitionen

Auch das Kindertheater Basel profitiert von einer erhöhten Unterstützung. Der Antrag auf eine Erhöhung des entsprechenden Staatsbeitrags um 30'000 Franken von SP-Grossrätin Sibylle Benz fand ebenso eine knappe Mehrheit wie Bestätigung der höheren Unterstützung für den Verein Gleis 58 auf der Erlenmatte und die Investition in ein zusätzliches Jugendprojekt auf dem Landhof. 

Neben den genannten Projekten bestätigte der Grosse Rat gestern auch die Angebote von grösseren Anbietern wie den Robi Spielaktionen, der JuAr Basel und dem Verein Junge Kultur Basel. Die SP Basel-Stadt ist überzeugt, dass die insgesamt 7.85 Millionen jährlich für die OKJA eine gute Investition in Basels Zukunft darstellen.

16. Jan 2020