Die SP Basel- Stadt setzte sich heute mit Erfolg für den Erhalt von Lehrstellen und die Unterstützung von Lernenden ein. Damit wird eine Lücke der Corona-Massnahmen des Bundes für Lehrbetriebe im Kanton Basel-Stadt geschlossen.

Der Bundesrat kündigte an, im Zuge der schrittweisen Öffnung der Wirtschaft die Kurzarbeitsentschädigungen für Lernende ab Ende Mai einzustellen. Für die SP Fraktion ist jedoch klar, dass sich mit der Öffnung der Wirtschaft die Situation für die Lehrbetriebe nicht automatisch entspannt.

Kurzarbeitsentschädigungen bis Oktober gesichert

Die SP Fraktion hat deswegen einen Änderungsantrag zum «Ratschlag betreffend dringliche Grossratsbeschlüsse für Massnahmen zur Abfederung der negativen wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie im Kanton Basel-Stadt» eingereicht und erfolgreich eine Mehrheit des Parlaments überzeugt. Der Betrag für Kurzarbeitsentschädigungen für Lernende wird nun um vier Millionen erhöht. Damit sind die Kurzarbeitsentschädigungen für Lernende bis Ende Oktober 2020 im Kanton gesichert.

Die Antragstellerin Jessica Brandenburger ist froh: «Ich freue mich sehr, dass unser Antrag eine überparteiliche Mehrheit gefunden hat und sich der Kanton für die Lernenden einsetzt. Die Lehrbetriebe sind ein wichtiger Pfeiler in der Bildungslandschaft unseres Kantons und müssen darum in dieser ausserordentlichen Zeit speziell unterstützt werden.»

03. Jun 2020