Image: 
Die SP Basel-Stadt ist erfreut darüber, dass der öffentliche Raum immer mehr genutzt wird. Dies war vor ein paar Jahren noch nicht so. Die SP Basel-Stadt ist der Meinung, dass die Nutzung des öffentlichen Raumes in der Innenstadt noch verbessert werden kann und reicht konstruktive Ideen im Grossen Rat ein.

Mehr Flaniermeilen

Der Markplatz erscheint als Formel 1 Circuit, die Freie Strasse sieht immer noch aus wie ein Autobahnzubringer, die Umrundung des Barfi ist noch genauso attraktiv, wie zu Zeiten der Autocorsi bei den Siegen der Italiener während der WM 1990. Christian von Wartburg verlangt ein radikal neues Trottoirkonzept, um die Innenstadt attraktiver zum Flanieren zu gestalten.

Am Tag der Eröffnung des Kunstmuseums flanierten tausende Menschen zwischen Hauptbau und Neubau, warteten geduldig auf ihren Einlass und genossen das Essen von Ständen aus der Markthalle Basel. Der sonst stark befahrene Platz gewann eine ganz andere Ausstrahlung, weil für Autos die Durchfahrt von der Dufourstrasse bis zum Wettsteinplatz geschlossen war. Franziska Reinhard fordert, dass die Wettsteinbrücke während eines Sonntags pro Monat für den Autoverkehr geschlossen wird.

Mehr Leben auf öffentlichen Plätzen und Pärken

Die Buvetten am Rhein haben sehr positiv zur Belebung des Rheinbordes beigetragen. Salome Hofer fordert mobile Beizen in der Innenstadt. An Orten wie Theaterplatz, Rümelinsplatz, Schiff­lände, Theodorkirchsplatz und Claraplatz sollen Möglichkeiten für mobile Gastronomiekonzepte entstehen, insbesondere in den Sommermonaten.

Thomas Gander fordert in seinem Anzug eine fixe Platz- oder Parkbühne für vielfältige Veranstaltungsmöglichkeiten. Damit soll an, aber auch zwischen, Bespielungstagen ein Ort einmaliger und geselliger Atmosphäre entstehen. Solche Bühnen bestehen zum Beispiel in Hannover, Strasbourg, Biel, Boston und auf Hawaii und weisen grosse Erfolge aus.

Beatriz Greuter fordert in ihrem Anzug die gleiche Aussenmöblierung wie im Museums Quartier in Wien. Die sogenannten „MQ Hofmöbel“ sind Aussenmöbel, welche für ein gemütliches Zusam­mensein sorgen und könnten auch in unserer Stadt sehr gut platziert werden.

Mehr Platz für Hunde

In Basel leben 3'904 Hunde, dennoch sind hundefreundliche Orte in Basel sehr rar. Tanja Soland fordert in ihrem Anzug die Einrichtung eines weiteren Hundeparks. Als zusätzlicher Service unter der Woche könnte ein Hundesitting im Hundepark angeboten werden, damit Herrchen und Frauchen in Ruhe shoppen gehen können.

07. Jul 2016