Lebendige Wirtschaft und ein lebenswerter Wirtschaftsraum Basel sind unabdingbar miteinander verbunden. Aufgrund sich rasch ändernder Rahmenbedingungen kann die Beschäftigungssituation schnell wechseln und dadurch Menschen an den sozialen Abgrund bringen. Die Politik kann den Wandel nicht planen, aber bewusst fördern und lenken. Dies bedingt eine nachhaltige und weitsichtige Finanzpolitik.

Nebst neuen, innovativen Projekten wie zum Beispiel dem Novartis-Campus, haben Grossunternehmen in unserer Region in den letzten Jahren auch zahlreiche Stellen abgebaut. Neue Arbeitsplätze werden anderseits auch von kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen, die es zu fördern und zu stützen gilt.
Unser Kanton muss seine Standortfaktoren verbessern, sei dies durch raumplanerische Massnahmen oder durch entsprechende Ausbildungsangebote, sowie durch Wirtschafts- und Innovationsförderung zur Verbreiterung des Branchenmixes.
Eine soziale Wirtschaftspolitik beinhaltet Chancengleichheit zu Wohlstand, Bildung und gesellschaftlicher Anerkennung. Wir kämpfen daher für gerechte Arbeits- und Lohnbedingungen - Working-poor darf es nicht geben.
Wir wehren uns vehement gegen weitere Steuergeschenke an die Vermögenden und setzen uns dafür ein, dass Abzüge vom Steuerbetrag und nicht vom Steuereinkommen gemacht werden können.

Sachgruppe Wirtschaft und Finanzen

Auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Solidarität setzen wir uns für eine Wirtschaftspolitik ein, die zugleich den gesellschaftlichen Wandel unterstützt und die Mehrheit der Menschen vom wirtschaftlichen Fortschritt profitieren lässt.
Die Sachgruppe setzt sich aus Fachkräften aus der Wirtschafts- und Finanzwelt aber auch sonstigen politisch interessierten Menschen inner- und ausserhalb der SP Basel-Stadt zusammen.

26. Mai 2015