Wie bereits in der gestrigen Medienmitteilung an die Adresse der politischen und operativen Verantwortlichen zum Ausdruck gebracht, verlangt die SP klare Verbesserungen für das Personal der BVB. Regierungsrat Hans-Peter Wessels ist gefordert, in der Eignerstrategie klipp und klar den finanziellen Rahmen zu definieren und die Einhaltung dessen auch durchzusetzen.

Avanti muss angepasst werden

Im Gegensatz zur Vorgabe des Regierungsrates hat die Leitung der BVB um ein fünffaches höhere Sparmassnahmen vorzunehmen, die für das Personal zu einem grossen Druck geführt haben. Dies hat verständlicherweise beim Personal zu grossem Unmut geführt. Aus Sicht der SP gefährden diese Sparmassnahmen auch die Qualität des BVB-Betriebes.

SP erwartet Umsetzung aller vier GPK-Empfehlungen

Die SP erwartet dabi insbesondere die Umsetzung des Punktes 3 der Empfehlungen der GPK: «Der Regierungsrat muss auf geeignete Weise, beispielsweise mittels Vorgaben in der Eignerstrategie für die BVB 2018–2021, sicherstellen, dass der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der BVB wieder Ruhe in das Unternehmen bringen und dem Betriebsklima und insbesondere der Mitarbeiterzufriedenheit den gleichen Wert beimessen wie der Compliance oder der Effizienz.» (GPK-Bericht S. 22)

Gleicher Wert von Mitarbeiterzufriedenheit sowie Compliance und Effizienz

Die SP begrüsst, dass im Vergleich zum letzten Bericht der GPK zur BVB 2014 insbesondere im Bereich der Compliance Fortschritte erzielt wurden. Sie steht aber sehr hinter der Forderung, dass der Mitarbeiterzufriedenheit und den Arbeitsbedingungen gleich grosse Beachtung zukommen soll. Und freut sich, dass diese Forderung politisch breit abgestützt ist.

30. Jun 2017