SP Basel-Stadt verurteilt den Stellenabbau bei der Novartis

SP Basel-Stadt verurteilt den Stellenabbau bei der Novartis

Novartis will trotz deutlicher Gewinnsteigerung massiv Stellen abbauen, wobei 760 der 2000 angekündigten Stellen auf die Region Basel entfallen. Die SP Basel-Stadt verurteilt die Entlassungen zum jetzigen Zeitpunkt aufs Schärfste.

Für die SP Basel-Stadt ist es nicht nachvollziehbar, dass trotz hoher Gewinn- und Umsatzsteigerung Stellen abgebaut werden müssen. Einmal mehr soll zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Produktivität gesteigert werden. Damit werden nur die Erwartungen der Aktionäre auf Kosten der Arbeitnehmenden bedient. Heutige Kursverluste widerspiegeln vermutlich nur die anstehenden Restrukturierungskosten - der Kurs wird sich bald erholen. Besonders schwerwiegend für Basel ist zudem der Abbau in den Bereichen Forschung und Entwicklung, der für den Wirtschaftsstandort Basel zentral ist.

Die Verweise auf die Folgen der staatlichen Sparmassnahmen im Gesundheitssystem und auf die harte Konkurrenz durch die Hersteller billiger Nachahmermedikamente sind sicher nicht ausreichend, um diesen Kahlschlag zu rechtfertigen. Es ist vielmehr enttäuschend, dass Novartis an den Kanton Basel-Stadt eine Absage erteilt. Dies obwohl der Kanton in den letzten Jahren dafür gesorgt hat, dass unter anderem mit dem Novartis Campus und der Stärkung von Life Science an der Universität und der Fachhochschule ein attraktives Umfeld entstanden ist.
Die SP Basel-Stadt fordert deshalb die Novartis dazu auf, diesen Entscheid zu den geplanten Entlassungen in diesem Ausmass zurück zunehmen. Sie fordert auch die Regierung auf, bei Novartis in diesem Sinne zu intervenieren, um diesen massiven Stellenabbau in Basel verhindern zu können.

Kommentare

Handeln ist wichtig

Ich finde es wichtig, dass man gegen diesen unnötigen Stellenabbau vorgeht.